Ernährungsumstellung

Wie kann ich meine Essgewohnheiten umstellen?

Bild 261848 Gemüse: (c) Mariocopa / PIXELIO

Womit man am besten anfängt

Den Grundstock sollten Obst und Gemüse bilden. Sie enthalten haufenweise Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und andere Vitalstoffe. Außerdem enthalten die meisten Obst- und Gemüsesorten nur wenige Kalorien. Man sollte sich angewöhnen, zu jeder Mahlzeit eine Portion (eine Hand voll) Obst oder Gemüse zu essen. Zugegeben, ich schaffe das auch nicht immer, aber ich gebe nicht auf! Ich mache mir immer wieder die Mühe, denn es lohnt sich wirklich! Besonders Salat waschen finde ich lästig, weil dies möglichst gründlich sein sollte. Auch das Schnippeln in mundgerechte Stücke kann lange dauern, wenn man Hunger hat. Doch es lohnt sich, weil es nicht nur gesund ist, sondern auch satt macht, denn die meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten auch Ballaststoffe. Man kann aber auch ruhig Tiefkühlprodukte nehmen. Tagelang gelagertes „frisches Obst“ enthält nicht mehr so viele Vitamine wie das TK-Produkt.

Das heißt konkret:

Jeden Tag zum Frühstück eine kleine Portion Obst, z. B. einen Apfel, eine Handvoll Beeren (kann man kurz in der Mikrowelle auftauen) oder ein Glas frisch gepresster Orangensaft. Zwischendurch kann man Möhren knabbern (evtl. mit ein paar wenigen Nüssen zur besseren Aufnahme von Vitamin A), Tomaten, Radieschen oder wieder ein Stück Obst.
Wenn die Hauptmahlzeit warm ausfällt, dann immer Gemüse dazu. Ganz praktisch, wenn man wenig Zeit hat, eignen sich die Tiefkühlprodukte in Tüten, wo man die gewünschte Menge entnehmen kann, möglichst ohne Zusätze von Butter, Sahne o. ä. (steht in der Zutatenliste auf der Tüte). Das Gemüse kann man auch einfach in etwas Gemüsebrühe erhitzen. Oder es wird wieder Rohgemüse verzehrt. Außerdem sollte man immer nach dem Ampel-Prinzip handeln: was Rotes, was Grünes und was Gelbes. Orange oder Lila darfs aber auch sein ;-)

Wieso fünf Mahlzeiten?

Das verhindert, dass der Große Hunger kommt, und man dann unkontrolliert viel zu schnell und viel zu viel isst. Die Leistungskurve sackt nicht zu tief ab, weil der “Nährstofftank“ nicht aufgebraucht wird. Außerdem hat man dann nicht das Gefühl, auf etwas zu verzichten, nur weil man sich ab jetzt gesund ernährt.

Trinken nicht vergessen!

Ich trinke oft nur Leitungswasser und kannenweise Früchte- und Kräutertee aus Beuteln. Meist gieße ich mir die halbe Kanne mit kochendem Wasser auf und fülle nach dem Ziehen-lassen mit kalten, frischem Leitungswasser auf, damit der Tee schneller eine trinkbare Temperatur erreicht. Oft süße ich den Tee noch mit ein wenig Süßstoff.

Ihr könnt natürlich auch Limonaden(nicht zuckerhaltig) aus dem Supermarkt trinken, Kaffee oder Cappucchino (gibt’s auch kalorienreduziert als Instant –Pulver). Aber Cola enthält z. B. Phosphorsäure und kann bei regelmäßigem, reichlichen Verzehr zu Osteoporose führen. Süßungsmittel können bei übermäßigem Verzehr z. B. Durchfall verursachen. Aber am Wichtigsten ist: reichlich viel TRINKEN!!

Nur zuckerhaltige Getränke würden dabei wieder zu viele Kalorien enthalten, sind aber natürlich nicht verboten.

Auch alkoholhaltige Getränke dürft Ihr Euch ab und zu gönnen, aber immer nur in Maßen. Es sollte eine Ausnahme bleiben. (sd)

Wie geht es weiter?

Schaut bald wieder vorbei, ich schreibe regelmäßig weiter...

Bild 261848 Gemüse: (c) Mariocopa / PIXELIO